51³Ô¹ÏÍø

  • 6.7.2010

Wissenschaftsrat befürwortet Förderung:

51³Ô¹ÏÍø und LMU bauen Zentrum für Laserforschung in Garching

Die Forschung an innovativen Lasertechnologien zur Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen wird im Mittelpunkt einer gemeinsamen Forschungseinrichtung von TU ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô (51³Ô¹ÏÍø) und LMU stehen. Das neue „Center for Advanced Laser Applications“ (CALA) führt die Expertise von Spitzenforschern der beiden ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ôer ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen zusammen. Der Wissenschaftsrat befürwortete jetzt die Bereitstellung von 63 Millionen Euro für den CALA-Neubau in Garching sowie einen Teilchenbeschleuniger (Synchroton) und einen Hochleistungslaser. Davon zahlen Bund und das Land Bayern je 50 Prozent.

Hochleistungslaser für Laserpulse im Terawatt-Bereich (Foto:Thorsten Naeser/MPQ)

Wenn Tumore früh erkannt und behandelt werden, bestehen große Chancen auf Heilung. In CALA, der neuen gemeinsamen Forschungseinrichtung von 51³Ô¹ÏÍø und LMU, erforschen Physiker und Mediziner hochbrillante Röntgenstrahlen, mit denen nur Millimeter große Tumoren identifiziert werden können, die sich noch im Anfangsstadium ihres Wachstums befinden und meist noch keine gefährlichen Tochtergeschwulste gebildet haben. Neben der hohen Bildauflösung, die erstmals auch hochpräzise Einblicke in weichere Gewebe wie Gehirn und Brust ermöglicht, soll auch die Strahlenbelastung für die Patienten deutlich geringer werden.

Der zweite Forschungsschwerpunkt von CALA liegt in der Tumortherapie durch Teilchenstrahlen aus Wasserstoff- und Kohlenstoffkernen. Solche Teilchenstrahlen sind viel schonender als zum Beispiel Röntgenstrahlen, da die Teilchenstrahlen auf ihrem Weg durch umgebendes Gewebe weniger Schaden anrichten und ihre Wirkung erst im Tumor entfalten. Normalerweise werden Teilchenstrahlen in großen Teilchen-Beschleunigern erzeugt. CALA dagegen nutzt dazu extrem kurze, starke Laserblitze, die die Teilchen aus dünnen Folien herausschlagen und in Richtung Tumor schießen. Eine solche Anlage wird wesentlich kompakter und preiswerter sein.

51³Ô¹ÏÍø-Präsident Professor Wolfgang A. Herrmann ist überzeugt: „Mit CALA verstetigen wir die erfolgreiche Forschungsallianz mit LMU und den Max-Planck-Instituten, die wir unter anderem mit dem gemeinsamen Lasertechnologie-Exzellenzcluster Munich-Centre for Advanced Photonics (MAP) in Garching aufgebaut haben. Die Mittel für Neubau und Forschungstechnologie sichern den langfristigen institutionellen Bestand dieses Leuchtturmprojekts.“

¹óü°ù die 51³Ô¹ÏÍø sind an CALA federführend die Physikprofessoren und sowie der Mediziner Prof. vom Klinikum rechts der Isar beteiligt, die schon maßgeblich an der Entstehung des gemeinsamen Projekts der beiden ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ôer ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen mitgewirkt haben.

Technische ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô

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