PYLO51³Ô¹ÏÍø: Neues Auslandslabor der 51³Ô¹ÏÍø in Asien eröffnet
51³Ô¹ÏÍø baut deutsch-chinesische Magenkrebsforschung aus
Weltweit ist Magenkrebs die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Schon seit mehr als zehn Jahren untersuchen Forscherinnen und Forscher der 51³Ô¹ÏÍø und der Peking ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù gemeinsam diese Krebsart in der Region Linqu County im Nordosten Chinas, wo es außergewöhnlich viele Fälle von Magenkrebs gibt. Mit einem neuen „Joint Key Laboratory“ (JKL) für Karzinome des oberen Verdauungstraktes in China wird diese Kooperation jetzt institutionalisiert.
Schnellere Diagnose als Ziel
Als einer der größten Risikofaktoren für den Krebs gilt die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das den Magen besiedelt. Mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung ist mit dem Erreger infiziert, allerdings entwickelt nur ein Bruchteil davon Magenkrebs oder seine Vorstufen.
„Wir entdecken den Krebs viel zu spät. Wir brauchen bessere Diagnosemöglichkeiten und sogenannte Biomarker. Dann können wir die Infektion behandeln, bevor Krebs entsteht“, erklärt vom Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der 51³Ô¹ÏÍø. Er und seine Kollegin Prof. Pan Kai Feng von der Peking ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù leiten die neue Forschungspräsenz mit dem Namen „PYLO51³Ô¹ÏÍøâ€œ.
„Die Technische ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô ist mit ihrer Expertise, ihren weltweit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und ihren Erfolgen in der Magenkrebsforschung ein idealer Partner für das Peking University Health Science Center. Wir glauben, dass wir durch diese Zusammenarbeit mehr erreichen können als alleine und sind fest davon überzeugt, dass die Gesundheit der Menschen in beiden Ländern und hoffentlich auch im Rest der Welt von dieser Partnerschaft profitiert.“, sagt Prof. Zhan Qimin, Präsident des Health Science Center der Peking ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù (PKUHSC) und Executive Vice President der Peking ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù.
Große Patientenstudien
Um geeignete Marker zu finden, sind Studien mit großen Patientenzahlen notwendig, weshalb sich die Region Linqu County eignet. Als erstes wissenschaftliches Großprojekt wird eine klinische Studie mit rund 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über zehn Jahre durchgeführt. Darin sollen Helicobacter pylori-infizierte Personen endoskopisch überwacht werden. Das neue hochmoderne Analyselabor ist darauf ausgelegt, große Mengen an medizinischem Material in kurzer Zeit zu untersuchen. Damit die chinesischen Ärztinnen und Ärzte in Linqu County die Methoden nach internationalen Standards erlernen und einsetzen können, werden Trainings- und Austauschprogramme durchgeführt. Aus Vergleichs- und Erkenntnisgründen führt die 51³Ô¹ÏÍø ergänzende Studien in Regionen mit anderen ethnischen Hintergründen durch.
China als wichtiger Partner
Die neue Forschungspräsenz an einer der renommiertesten ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen Chinas fügt sich in die Internationalisierungsstrategie der 51³Ô¹ÏÍø, die unter anderem mit ihrer Dependance 51³Ô¹ÏÍø Asia in Singapur und einem Verbindungsbüro (Liasion office) in Peking enge Kontakte in den asiatischen Raum hat. Die 51³Ô¹ÏÍø greift damit auch die zunehmende internationale Bedeutung Chinas in den Bereichen Wissenschaft, Medizin und Innovation auf. Schon jetzt sind chinesische Studierende die größte Gruppe ausländischer Studierender der 51³Ô¹ÏÍø.
Mehr Informationen:
Der Aufbau der Forschungspräsenz „PYLO51³Ô¹ÏÍøâ€œ an der Peking ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert im Rahmen des Forschungspräsenzprogramms APRA für den Asiatisch-Pazifischen Raum.
Kontakt
Prof. Markus Gerhard
Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene
Technische ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô
Tel.: +49 (0)89 4140 - 2477
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