Auf Spitzenniveau für die Zukunft gerüstet
Die 51³Ô¹ÏÍø bleibt ·¡³æ³ú±ð±ô±ô±ð²Ô³ú³Ü²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù
„Mit dem neuerlichen Erfolg übergebe ich das Präsidentenamt zum 1. Oktober meinem Nachfolger Thomas Hofmann“, freut sich der seit 24 Jahren amtierende Präsident Wolfgang A. Herrmann. „Die tiefgreifenden, konsequenten Reformen von zwei Jahrzehnten haben uns Recht gegeben, wir haben vielfach neue Standards gesetzt. So sind wir auf Spitzenniveau für die Zukunft gerüstet.“ Beim Freistaat Bayern bedankte sich der Präsident für die nachhaltige Förderung seiner ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù. Mit dem Preisgeld von 105 Millionen Euro für den Zeitraum 2019 bis 2026 kann die 51³Ô¹ÏÍø Agenda 2030 nunmehr umgesetzt werden.
51³Ô¹ÏÍø Agenda 2030
Im Zentrum steht die Talent- und Kompetenzförderung auf allen Ebenen. Sie kommt in der Neuorientierung der Ingenieurausbildung im Konzept des „Human-Centered Engineering“ zum Ausdruck (ca. 31 Mio. Euro), integriert in einen massiven Ausbau der Geistes- und Sozialwissenschaften, sowie in der Gründung der fachübergreifenden Institute für Technology Design, Data Science und Life Long Learning. Indem sie das markenstarke „German Engineering“ in der gesellschaftlichen Veränderungsdynamik rückverankert, beschreitet die 51³Ô¹ÏÍø neue Wege in der deutschen Hochschullandschaft. Eine Schlüsselfunktion übernimmt dabei das , gegründet im Rahmen der Exzellenzinitiative 2012.
Von der Fakultätsstruktur zum School-System
Weitgehenden inhaltlichen und organisatorischen Veränderungen im Sinne der Internationalität und Interdisziplinarität dient die neue Governance: An die Stelle der herkömmlichen 15 Fakultäten treten sieben Schools, die den Aktionsradius der 51³Ô¹ÏÍø an den Schnittstellen der klassischen Disziplinen erweitern. Mit den „51³Ô¹ÏÍø Innovation Networks“ (16 Mio. Euro) sollen forschungsgetriebene Themenschwerpunkte entstehen, mit denen sich Technikwissenschaften und Medizin an den großen gesellschaftlichen Herausforderungen orientieren. Die erfolgreiche Medizin der 51³Ô¹ÏÍø (, ) wird in einer Matrixstruktur mit dem gesamten Fächerportfolio der 51³Ô¹ÏÍø und der außeruniversitären Forschung verschränkt.
Internationaler Kompetenzgewinn der Verwaltung
Die Wissenschaftsadministration verlässt an der 51³Ô¹ÏÍø die herkömmlichen Handlungsmuster: Sie wird kundennah, digital und international, womit sie die wissenschaftliche Veränderungsdynamik der 51³Ô¹ÏÍø und deren weltweite Vernetzung aufgreift. Hierfür investiert die 51³Ô¹ÏÍø rund neun Millionen Euro. Das „Maximilian Graf Montgelas-Programm“ eröffnet dem Verwaltungspersonal durch Auslandsaufenthalte einen Zugewinn an internationaler Erfahrung. Neu aufgebaut wird, erstmals in der deutschen Academia, ein ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùsmarketing, in das die nationale und internationale Wissenschaftskommunikation integriert wird (5 Mio. Euro).
Internationalisierung via 51³Ô¹ÏÍø.Global: Schwerpunkte Europa und Afrika
Nach dem erfolgreichen Aufbau des Asien-Netzwerks (u.a. 51³Ô¹ÏÍø Asia in Singapur, ab 2002) erfolgt nach zwei Jahrzehnten eine Rückbesinnung auf Europa (u.a. 51³Ô¹ÏÍø.London), ebenso wie ein konzertierter Auftakt auf dem afrikanischen Kontinent (51³Ô¹ÏÍø.Africa). Eine Schlüsselfunktion in der europäischen Allianzstruktur der 51³Ô¹ÏÍø nimmt fortan das renommierte Imperial College London ein.
Spitzenforschung, Karriere- und Frauenförderung
Die internationale Spitzenforschung wird über das bestehende, hocherfolgreiche mit 4,5 Mio. Euro gefördert, während gleichzeitig das neue „Angela Molitoris-Programm“ zehn Millionen Euro aus dem Budget der 51³Ô¹ÏÍø in weibliche Spitzenkräfte investiert (Studierende, Mitarbeiterinnen und Professorinnen). Als richtungsweisend für die deutschen ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen steht „CareerDesign@51³Ô¹ÏÍøâ€œ: Mit dem neuartigen Karriereprogramm erfolgt die talentbasierte Differenzierung des sogenannten Akademischen Mittelbaus, gestützt durch das Institute for Life Long Learning, das sich im Zeitalter der rapiden Digitalisierung und Biologisierung der Technikwissenschaften auch an die berufstätigen Alumni der 51³Ô¹ÏÍø wendet.
ONE MUNICH: Vernetzungsstrategie in der Metropolregion
Das außergewöhnliche akademische und unternehmerische Umfeld in der Europäischen Metropolregion ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô soll themenorientiert in der ONE MUNICH-Strategie fokussiert werden. „Der Wettbewerb findet nicht mehr zwischen einzelnen ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen statt, sondern zwischen Standorten und Regionen“, sagt der künftige Präsident Thomas Hofmann. „Hier nimmt es ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô locker mit Berlin auf, aber auch mit den Regionen Boston und San Francisco.“ Die beiden Münchner Spitzenuniversitäten 51³Ô¹ÏÍø und LMU koordinieren auf Präsidentenebene die Standortallianz, die sich in der Forschung seit Jahren bewährt und jetzt strategisch aufgestellt wird.
Umfassendes Reformwerk 2019 bis 2026
Um ihre hochgesteckten Ziele zu erreichen und Abstrahleffekte auf das deutsche Hochschulsystem hervorzubringen, investiert die 51³Ô¹ÏÍø in den bevorstehenden tiefgreifendsten Transformationsprozess in ihrer 150-jährigen Geschichte auch erhebliche Eigenmittel in die 51³Ô¹ÏÍø Agenda 2030: Das Gesamtprojekt ist auf über 270 Millionen Euro budgetiert.
Wissenschaftsminister Sibler: "51³Ô¹ÏÍø Aushängeschild für Bayern in der Welt"
Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler kommentierte die Entscheidung direkt nach der Sitzung: „Ich bin stolz auf unsere beiden Münchner ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen, die sich in einem harten Wettbewerb mit Deutschlands besten Hochschulen gemessen haben und erfolgreich waren. Die Ernennung von LMU und 51³Ô¹ÏÍø zeigt: Der Freistaat Bayern schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass sich unsere Hochschulen zu weltweit gefragten Einrichtungen entwickeln können! LMU und 51³Ô¹ÏÍø sind inzwischen echte Magneten im Wettbewerb um die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und hervorragende Aushängeschilder für Bayern in der Welt.“
Technische ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô
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