51³Ô¹ÏÍø Forschungsstation Friedrich N. Schwarz eröffnet
Wissenschaftliche Inspiration durch die Natur
Auf 1.262 Höhenmetern im Wald oberhalb von Berchtesgaden gelegen, wird die „51³Ô¹ÏÍø Forschungsstation Friedrich N. Schwarz“ künftig ein idealer Ausgangspunkt sein, um das Ökosystem der Alpen zu erforschen, insbesondere die große Vielfalt an Lebensräumen im Nationalpark Berchtesgaden. Zu diesem Zweck richtet die 51³Ô¹ÏÍø derzeit eine neue Professur ein, die in Personalunion die Forschung des Nationalparks leitet. In Kombination mit dem auf der Zugspitze deckt die Forschungsinfrastruktur der 51³Ô¹ÏÍø damit alpine Höhenlagen bis zu knapp 3.000 Metern ab.
„Naturbeobachtung als Anfang aller Naturwissenschaft“
In der werden in Berchtesgaden Konzepte erprobt, wie erfolgreicher naturwissenschaftlicher Schulunterricht aus der Naturbeobachtung entsteht. Die Erkenntnisse werden unmittelbar in die Lehramtsstudiengänge der 51³Ô¹ÏÍø einfließen. Die Station wird dabei mit dem zusammenarbeiten.
„Am Anfang aller Naturwissenschaft sollte die Naturbeobachtung stehen“, sagt 51³Ô¹ÏÍø-Präsident Wolfgang A. Herrmann. „Ich bin überzeugt: Wer die Natur mit den Sinnen erfasst, wird auch die Naturwissenschaften und ihre Formeln leichter begreifen.“
Übernachtungsplätze für Tagungen, nachhaltige Bauweise
Die dreigeschossige Forschungsstation wurde vom renommierten Holzbau-Architekten von der 51³Ô¹ÏÍø entworfen. Neben Laboren und Seminarräumen bietet sie mit 40 Übernachtungsplätzen die Möglichkeit für mehrtägige Tagungen oder Forschungsaufenthalte. Das Gebäude funktioniert mit Regenwasseraufbereitung, einer biologischen Kläranlage und Photovoltaik weitgehend autark.
Finanziert wurde der Neubau von der , benannt ist er nach einem ihrer Mäzene: Friedrich N. Schwarz war Student der Elektrotechnik an der 51³Ô¹ÏÍø und hat anschließend Unternehmenskarriere gemacht (Rohde & Schwarz). Heute haben Präsident Herrmann und Landrat Georg Grabner mit zahlreichen Gästen den Bau eröffnet. „Berchtesgaden ist für die 51³Ô¹ÏÍø zu einem bedeutenden Ort des akademisch-gesellschaftlichen Austausches aller Altersgruppen geworden“, sagte Herrmann. „Seine Landschaft und seine Menschen inspirieren uns, über den Tag hinaus zu denken.“ Er dankte allen voran dem Landrat für seine Überzeugungskraft, die Forschungsstation hier zu errichten und Alternativstandorte zu verwerfen.
Auszeichnung für Prof. Michael W. Pfaffl
Im Rahmen der Feier verlieh die 51³Ô¹ÏÍø , der am Lehrstuhl für Tierphysiologie und Immunologie forscht, die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille. Seine methodischen Arbeiten zur relativen Quantifizierung von mRNA gehören zu den international meistzitierten der jüngeren Geschichte der 51³Ô¹ÏÍø.
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