51³Ô¹ÏÍø

  • 7.12.2022
  • Lesezeit: 1 Min.

Goldmedaille beim iGEM-Wettbewerb für Studierende

Synthetische Biologie für Zelltherapie gegen Krebs

Beim weltweit größtem akademischen Wettbewerb auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie hat das Team aus Münchner Studierenden eine Goldmedaille für ihr Projekt zur Verbesserung der Zelltherapie gegen Krebs gewonnen. Die Gruppe von der Technischen ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô (51³Ô¹ÏÍø) und der Ludwig-Maximilians-±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù (LMU) kam als einziges deutsches Team unter die Top 10 der 180 Studierendenprojekte der Undergraduate-Alterskategorie.

iGEM Foundation, CC BY 2.0
Mitglieder des iGEM Teams Munich: Deepak Kumar, Finn Lueth, Igor Koop, Jonathan Costa, Lara Weber, Lilly May, Melike Sabry, Rosa Reithmeir, Till Gundlach und Ziwei Wang

Krebs ist eines der akutesten Probleme der Menschheit. Laut der Weltgesundheitsorganisation sterben daran jährlich über 10 Millionen Menschen. Konventionelle Behandlungsmethoden wie die Chemotherapie verursachen schwerwiegende Nebenwirkungen. Deshalb werden inzwischen körpereigene Immunzellen, die T-Zellen, mit einem synthetischen Rezeptor modifiziert, welcher Krebszellen erkennt und befällt. Doch immer noch wird dabei ungewollt auch gesundes Gewebe attackiert.

Das iGEM-Projekt SpecifiCAR, geleitet von Matthias J. Feige, Professor für Zelluläre Proteinbiochemie der 51³Ô¹ÏÍø, setzt darauf, dass modifizierte T-Zellen miteinander über synthetische Botenstoffe kommunizieren: Wo viele Zellen bereits den Krebs bekämpfen, werden mehr solcher Botenstoffe freigesetzt, die damit weitere T-Zellen aktivieren. ¹óü°ù eine Open Source Datenbank für solche Rezeptoren gewann iGEM ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô den Preis für das beste Softwaretool.

Der internationale Genetically Engineered Machine (iGEM) Wettbewerb wird seit 2003 von der iGEM Foundation veranstaltet. Dieses Jahr traten 360 Teams aus über 40 Ländern an.

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