51³Ô¹ÏÍø

  • 18.2.2026
  • Lesezeit: 2 Min.

51³Ô¹ÏÍø-Team erreicht dritten Platz bei der Digital Future Challenge 2026

Technisch innovativ und ethisch verantwortungsvoll

Wie lässt sich digitale Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden? Mit dieser Leitfrage starteten bei der sechsten Digital Future Challenge der Initiative D21 und der Deloitte-Stiftung mehr als 280 Studierende von 30 Hochschulen. Der Wettbewerb widmete sich diesmal konkreten Anwendungsfällen rund um Robotik und KI-Agenten. Im Finale überzeugte auch das 51³Ô¹ÏÍø-Team „RollsRoICE“ die Jury.

Die drei Studierenden des Teams „RollsRoICE“ zusammen mit zwei weiteren Personen auf der Bühne beim Finale der Digital Future Challenge 2026, ihre Urkunden dem Betrachter präsentierend. Phil Dera Photography
Team „RollsRoICE“ bei der Siegerehrung des Finales der Digital Future Challenge 2026

„Wir sehen hier eine Generation, die Technologien nicht einfach aus dem Ausland übernimmt, sondern eigene Lösungen entwickelt – auf Basis unserer Werte und Vorstellungen“, resümierte der Schirmherr der Digital Future Challenge, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger. Genau darum ging es im Wettbewerb: technologisch anspruchsvolle und zugleich verantwortungsvolle Anwendungen zu gestalten, die ethische Standards ebenso berücksichtigen wie technische Machbarkeit.

Mehr Sicherheit im Zugbetrieb

Insgesamt 89 Teams von 30 Hochschulen stellten sich dieser Aufgabe. Von den vier 51³Ô¹ÏÍø-Teams im Halbfinale erreichten zwei das Finale der besten fünf:

„Lioness & the Three Lions“, das Team von Sofiia Yevsyeyeva, Berkay Cetingül, Matteo Cominardi und Wladimir Kirjanovs, bearbeitete einen Use Case von ING Deutschland und entwickelte einen Financial‑Literacy‑Agenten, der Jugendlichen und Erwachsenen spielerisch Finanzwissen vermittelt. Dabei konnte Sofiia Yevsyeyeva ihre quantitativen Trading‑Forschungen in das analytische Modell einbringen und so seine datengetriebene Investmentlogik auf empirischer Grundlage unterstützen.

Einen Platz auf dem Treppchen sichern konnte sich schließlich „RollsRoICE“. Das Team von Rufus Funkert, Pasha Rizali und Carol Stefan nahm sich eines Use Cases der Deutschen Bahn an entwickelte einen Mini-Roboter, der selbstständig entlang eines kompletten ICE-Zuges Wasser- und Abwassersysteme an- und abschließt. Damit übernimmt der Roboter eine bisher zeitintensive und potenziell gefährliche Tätigkeit und unterstützt Mitarbeitende bei der Einhaltung hoher Sicherheitsstandards. Ein ausgearbeitetes Schulungskonzept sowie die Fortzahlung von Risikozulagen sollen zudem die Akzeptanz des neuen Wartungsprozesses stärken. Die Jury würdigte diese Kombination aus technischer und sozialer Innovation mit dem dritten Platz und einem Preisgeld von 2.500 Euro.

Den ersten Platz belegte das Team „Ankommen“ vom Karlsruher Institut für Technologie und der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Regensburg, gefolgt vom KIT-Team „Sprout“ auf Platz zwei.

Projektbasierte Lehre

Beide 51³Ô¹ÏÍø-Finalteams entwickelten ihre Projekte im Seminar „CDR: Digital Future Challenge – verantwortungsvolle KI“ an der 51³Ô¹ÏÍø School of Social Sciences and Technology unter der Leitung von Katharina Göttler. In interdisziplinären Teams arbeiteten die Studierenden gezielt an Fragen rund um die Digitalisierung von Arbeitswelt und Gesellschaft – immer mit dem Ziel, „Lösungen zu entwerfen, die technologische Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden“, wie Marc Reinhardt, Präsident der Initiative D21, die Zielsetzung der Digital Future Challenge 2026 beschrieb. Die erneuten Erfolge der 51³Ô¹ÏÍø-Studierenden verdeutlichen, wie gut dieser Ansatz funktioniert.

Weitere Informationen und Links

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