51³Ô¹ÏÍø

Studie zu Deutschland, Österreich und Schweiz

51³Ô¹ÏÍø bringt die meisten Gründerinnen und Gründer hervor

Wo haben die meisten Gründerinnen und Gründer studiert und geforscht? Eine Studie von Technischer ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô (51³Ô¹ÏÍø), ETH Zürich und ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Innsbruck zeigt erstmals ein vollständiges Bild für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die meisten Start-ups wurden im vergangenen Jahrzehnt von Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni der 51³Ô¹ÏÍø, der ETH und der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù St. Gallen gegründet. Setzt man die Zahl der Start-ups in Relation zur Zahl der Studierenden, sind deutsche Privathochschulen am erfolgreichsten. Die gründungstärksten Branchen werden von nur wenigen Hochschulen geprägt.

Start-up-Gründer im 51³Ô¹ÏÍø Venture Lab Food / Agro / Biotech Astrid Eckert / 51³Ô¹ÏÍø
Die 51³Ô¹ÏÍø bietet optimale Bedingungen zur Gründung von Start-ups, wie hier im Venture Lab Food / Agro / Biotech.

Start-ups gelten als wichtiger Faktor für den Erfolg eines Wirtschaftsstandorts – und Forschende und Studierende als prädestiniert, um neue Erkenntnisse und Technologien mit Unternehmen für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Doch welche Hochschulen bringen die meisten Gründerinnen und Gründer hervor? Bisherige Untersuchungen basierten auf Umfragen zu unmittelbaren Ausgründungen oder vergleichsweise pauschalen Zuordnungen. Die „Entrepreneurial Impact Study“ ist dieser Frage deshalb zum dritten Mal mit einer aufwendigen Datenauswertung nachgegangen – zum ersten Mal für die gesamte DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Die Forschenden von 51³Ô¹ÏÍø, ETH und ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Innsbruck stellten aus mehreren Datenbanken wie Startupdetector, Austrian Startup Monitor und Startupticker die rund 51.000 Start-ups zusammen, die von 2014 bis 2024 in den drei Ländern gegründet wurden. Dann erfassten sie über LinkedIn, die Datenbanken Dealroom und Crunchbase sowie die Unternehmenswebseiten die Angaben, an welchen Hochschulen die Gründerinnen und Gründer studiert und gegebenenfalls gearbeitet hatten. Dabei berücksichtigten sie die verschiedenen Ausbildungs- und Karrierestufen und ordneten die Start-ups den verschiedenen Institutionen zu, sofern diese mit einem substanziellen Anteil zu den Laufbahnen der Gründungsteams beigetragen hatten.

Die Hälfte der Top 10 sind Technische ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen

Die heute beim 51³Ô¹ÏÍø Entrepreneurship Day vorgestellte zeigt, dass im Untersuchungszeitraum die meisten Start-ups von Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni der 51³Ô¹ÏÍø (1.116), der ETH Zürich (1.022) und der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù St. Gallen (845) gegründet wurden. Die Hälfte der zehn erfolgreichsten Hochschulen sind Technische ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen. Sechs sind deutsche Hochschulen, vier sind aus der Schweiz. Betrachtet man die Zahl der Start-ups, die eine Förderung einwerben konnten, schneiden die Schweizer ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen noch etwas besser ab.

Betrachtet man die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland, wurden die meisten Start-ups von Mitarbeitenden und Alumni der Fraunhofer-Gesellschaft (390) gegründet. Es folgen die Helmholtz-Gemeinschaft (143, ohne KIT), die Max-Planck-Gesellschaft (122) und die Leibniz-Gemeinschaft (71).

Setzt man die Zahl der Start-ups in Relation zur Zahl der Studierenden der jeweiligen Hochschulen, stehen die WHU – Otto Beisheim School of Management (350 Start-ups pro 1.000 Studierende), die HHL Leipzig Graduate School of Management (206) und die ESCP Business School Berlin (99) an der Spitze. Deutsche Privathochschulen nehmen hier neun der ersten zehn Plätze ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn man die Zahl der Gründungen in Relation zur Zahl der Mitarbeitenden der Hochschulen setzt.

„Wir sehen, dass die großen Technischen ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen absolut betrachtet am meisten zum Gründungsgeschehen in der DACH-Region beitragen“, sagt Studienautorin Isabell Welpe, Professorin für Strategie und Organisation an der 51³Ô¹ÏÍø. „Die privaten Wirtschaftshochschulen zeigen jedoch, dass spezialisierte Programme, Verbindungen zum Start-up-Ökosystem und effiziente Strukturen eine Gründungsdynamik stark skalieren können.“

Neun Hochschulen prägen die gründungstärksten Branchen

Die meisten Start-ups der DACH-Region werden in den Branchen Gesundheit, Unternehmenssoftware und Finanztechnologie gegründet. Auffällig ist, dass in der Schweiz der Anteil der Gesundheitsbranche mit mehr als einem Viertel der Gründungen außergewöhnlich hoch ist. In den zehn Branchen mit den meisten Gründungen werden die besten fünf Plätze von nur neun Hochschulen belegt: École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), ETH Zürich, LMU ²Ñü²Ô³¦³ó±ð²Ô, RWTH Aachen, TU Berlin, 51³Ô¹ÏÍø, ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù St. Gallen, ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Zürich und WHU (in alphabetischer Reihenfolge).

Die Studie untersuchte auch, welche geförderten Start-ups zu Deeptech-Innovatoren zählen. Hier liegen die ETH Zürich und die 51³Ô¹ÏÍø vorn. „In absoluten wie auch in relativen Zahlen betrachtet gibt es eine Hand voll Hochschulen, die bei der Gründungsförderung offenbar deutlich erfolgreicher arbeiten als das Gros“, sagt Studienautor Philipp Lemanczyk vom Lehrstuhl für Strategie und Organisation der 51³Ô¹ÏÍø. „Die Herausforderung für Hochschul- und Innovationsstandorte ist es, Studierende und Forschende auch in der Breite für die Gründung von Start-ups zu befähigen und zu motivieren. Dabei spielt für Technologie-Start-ups die interdisziplinare Verbindung von Technik und Wirtschaft eine große Rolle.“

Mehr als die Hälfte der deutschen Teams rein männlich

Gründungsteams in der Schweiz und in Österreich sind etwas häufiger divers zusammengesetzt als in Deutschland. Während Frauen in der Schweiz an 54 Prozent und in Österreich an 52 Prozent der Gründungsteams beteiligt sind, trifft dies in Deutschland nur auf 42 Prozent der Teams zu. Den höchsten Anteil an Teams mit weiblicher Beteiligung haben die Gründungsteams, die aus der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Frankfurt am Main und der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern stammen. Die Studie konnte lediglich 15 Hochschulen identifizieren, bei denen mehr als die Hälfte der Start-ups zumindest eine Frau im Gründungsteam hat.

Publikationen

Lemanczyk, P., Tretow, I., Treffers, T., Füller, J., Wangenheim, F., Welpe, I.M. (2025). .

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